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Wie vom Figuren Journal bereits im vergangenen Monat in einer Vorschau berichtet, kam am 27. August 2005 im Auktionshaus & Galerie von Günter und Robert Schmitt in Düren ein bisher unbekanntes, dreiteiliges Schaustück der Firma Hausser zum Aufruf. Geschaffen vom genialen Dioramenbauer dieser Firma, Josef Tonn, gehört dieser Dreiteiler, inklusive Motorisierung und der umfangreichen Originalverpackung, sicherlich zu den "Hausser Raritäten".
Immer wieder bestechen die Tonnschen Schaustücke durch die oft kaum merklichen Übergänge vom dreidimensionalen Vordergrund hin zum eindimensional gemalten Hintergrund. So auch bei diesem Diorama. Bei der Szene des Wikingerüberfalls auf die normannische Küste hat Josef Tonn zudem noch die unterschiedlichen Figurengrößen "7 cm und 4 cm" der Elastolin-Figuren genial ausgenützt. Die im Hintergrund platzierten 4 cm Wikinger-Figuren verstärken den Eindruck der Tiefe zusätzlich.

Mehrere Briefbieter und ein Interessent, der per Telefon der Auktion zugeschaltet war, stritten um das mit 8.000,00 Euro aufgerufene Drei-Szenen-Schaustück. Bei 10.600,00 Euro (plus Aufschlag ein Preis von über 12.500,00 Euro) wurde der Zuschlag erteilt. Dieses sehr gute Ergebnis wird sicherlich dafür sorgen, dass in naher Zukunft erneut Original Dioramen aus privaten Sammelungen zum Verkauf angeboten werden.
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| Datum: | 31.08.2005 |
| Autor: | Volker Reichmann |
| Fotos: | Volker Reichmann & Christoph Idstein |
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Das dreiteillige Hausser Diorama

Original Packkiste für das Hausser Diorama
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